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Behandlungsverlauf

Hier ein Bericht über ein 13jähriges Mädchen:

...Jetzt ist es also amtlich, was ich schon seit einigen Monaten geahnt habe:
Meine große (Teenager!) Tochter hat ein KISS.
Leider war so etwas zur Zeit ihrer Geburt noch nicht bekannt, das Internet gab es da noch nicht in dieser Form. Aber es ist eigentlich alles auch ganz nachvollziehbar:
Geburt mit Zange (inkl. Verletzungen im Gesicht, die aber wieder weg gegangen sind!) und monatelanges Geschrei nach der Geburt.
Ich war damals alleinerziehend - kann sich das jemand vorstellen, mit einem Baby, das nur brüllt in einer 30 qm Wohnung auf und ab zugehen (3 Schritte vor, 3 zurück) und dabei niemanden zu haben, der einem hilft?
Und die ganze Zeit dachte ich, ich mache etwas falsch, daß sie so schreit. Von Verwandten kamen allenfalls Kommentare wie: "Du mußt sie halt auch mal schreien lassen!" oder vom Kindsvater:"Du hast es dir ja so ausgesucht, nun beklag dich nicht!"
Und dann in der weiteren Entwicklung ging's nur langsam voran: Sprechen hat sie nur langsam gelernt, Bewegung war auch nicht ihr Ding (und ist es noch nicht)und mit der Konzentration gibt es große Probleme. Außerdem ist sie schon immer in allen Verrichtungen sehr langsam gewesen.
Jedenfalls meinte sie nach der Behandlung beim Orthopäden, daß sie jetzt plötzlich auch den Kopf richtig nach links drehen könnte, ohne die Schultern dabei mitzubewegen!
(Sie hatte nie erzählt und wohl auch selber nicht bemerkt, daß das problematisch war) und sich ganz frei fühlt im Nacken!
Inzwischen wurde sie ein zweites Mal behandelt, ein drittes Mal steht an.
Ich bin erleichtert, daß wir endlich den Grund gefunden haben!
Was aber erschreckend ist: Wir waren vor ein paar Jahren bereits bei einem Orthopäden, weil sie immer wieder über Rückenschmerzen geklagt hatte und der hat nicht einmal bemerkt, daß ein Bein kürzer ist als das andere, von einem KISS mal ganz zu schweigen. Man sollte also wirklich nicht glauben, daß man zum Arzt gehen kann und wenn der nichts findet auch wirklich gesund ist.

Ich hoffe einige Mütter können aus unserer Erfahrung Nutzen ziehen und lassen frühzeitig nachgucken!
Ich bin auch sehr traurig, daß meine Tochter so lange mit diesem unentdeckten Problem herumlaufen mußte, was hat sie alles versäumt und wie oft sich zu Unrecht unzulänglich gefühlt, wenn sie nicht so wie die anderen Kinder war :-( .

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