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Behandlungsverlauf

Hier ein Bericht über ein 12jähriges Mädchen:

Ich bin im Mai 2003 mit meiner Tochter T. zufällig beim Orthopäden gelandet, und zwar mit dem Befund auf Verkürzung des rechten Beines (hat der Kinderarzt festgestellt).
Vor ca. 3 Jahren war ich bei meiner Freundin und erzählte von den immer wiederkehrenden Problemen mit T.
Ein befreundeter Kollege von meiner Freundin war anwesend und wurde hellhörig.
Er erzählte mir, das auch er als Kind diese Probleme gehabt hat und erst seit kurzem Hilfe bekommen hatte.
Weiter erzählte er, dass die Probleme daher rühren könnten, dass bei T. etwas nicht mit den obersten Halswirbeln stimmen könnte.
Nach einer Therapie mit Sulfur-Kügelchen (über 1 Jahr) wurde ihr aggressives Verhalten und ihr Sozialverhalten besser, das war in der 3. Klasse, so dass ich dieser Sache nicht weiter nachging und danach lief alles prima bis 1 Woche vor den Osterferien dieses Jahres.
Obwohl ich stets bemüht war T.'s Verhalten mit Hilfe der Lehrer unter Kontrolle zu halten, sei es telefonisch oder schriftlich, kamen keinerlei Klagen. Doch auf einmal war es angeblich so extrem, dass ihr ein Tadel (T. besucht die Realschule) zugeschickt wurde mit folgenden Begründungen:
1. häufiges Stören des Klassenfriedens
2. Belästigung der Klassenkameraden
3. grundloses Ärgern und Beschimpfen von Schülern anderer Klassen
Die Klassenlehrerin sagte mir, dass T. sich oft benehme wie zwei Personen.
Auf der einen Seite die absolute Klassenmutti, immer hilfsbereit und fürsorglich den anderen gegenüber, diejenige der man immer ohne Bedenken die Klassenaufsicht übertragen könnte, und auf der anderen Seite diese aufbrausende Person mit Schimpfwörtern aus der untersten Schublade.
Als wir dann beim Orthopäden waren, fiel mir das mit den Halswirbeln wieder ein und ich erzählte ihm alles.
Der Arzt untersuchte T.'s Halswirbel daraufhin, und stellte das KISS-Syndrom fest. Nach Röntgenaufnahmen ihrer HWS (normal und durch den Mund) renkte er sie wieder ein, zusätzlich den Rest der WS und ihren Kiefer. Er sagte uns, dass wir sie nun in den nächsten 8 Wochen genau beobachten sollten, positive Veränderungen und auch wieder schlechtere, und wann wenn es schlechtere gäbe. Danach will er uns sagen, wie es weiter geht.
Bis jetzt können wir schon über folgende Besserungen berichten:
Sie konnte gleich nach dem Einrenken den Pulli über den Kopf ausziehen (mit den Händen über Kreuz).
Sie konnte eine Brücke machen, vorher war es ihr nicht möglich den Rücken durchzustrecken.
Sie kann ganz ruhig auf einem Bein stehen - vorher hatte sie immer Balanceschwierigkeiten.
Sie erzählt viel ruhiger und mit sanfter leiser Stimme - vorher war sie laut, schnell, hektisch.
Sie reagiert lange nicht mehr so aggressiv, z.B. wenn ich irgend etwas in Frage stelle oder sie zum Lernen auffordere.
Gestern abend habe ich festgestellt, dass sie, wenn sie müde ist, wieder unruhig wird, nervös und zappelig.
Alles das finde ich schon enorm in der kurzen Zeit, denn ich denke der Körper braucht einige Zeit, sich auf die veränderte Situation einzustellen .
Leider gibt es fast nur Berichte über Säuglinge und Kleinkinder . Es wäre eigentlich schön zu wissen, was T. für Aussichten auf Heilung hat.
Ich konnte über Internet zwar in Erfahrung bringen, dass sie wahrscheinlich noch weitere Therapien braucht aufgrund ihres Alters (bereits verhärtete Außenhaut des Hirnlappens etc.) , doch es wäre schön Erfahrungsberichte über ältere Betroffene zu finden.

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